Veranstaltungen des IPPK

Eine wesentliche Aufgabe des IPPK ist die Organisation und Durchführung von vornehmlich inter- und transdisziplinären Veranstaltungen aus den Feldern der Philosophie, der Psychoanalyse, der Kunst und der Kulturwissenschaften. In diesen Veranstaltungen geht es uns darum, diese pluralen und unterschiedlichen Denkformen und -traditionen miteinander in ein kritisches und fruchtbares Gespräch zu bringen, sie untereinander zu verbinden, um so neue Perspektiven auf gesellschaftliche, kulturelle und psychische Phänomene zu erarbeiten.

Feb.
19

Michael Meyer zum Wischen & Edith Seifert: Sexualität als Sinthom

Wir müssen in unserer Arbeit, wie in der theoretischen Auseinandersetzung feststellen, dass es viele neue Fragen gibt, die die sexuelle Praktiken, die Beziehung zum Geschlecht, sich ändernde Moralvorstellungen und Sozialisierungsformen betreffen. Wie findet sich die Sexualität in der aktuellen Klinik?

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Feb.
23

Prof. Dr. med. Lutz Götzmann: Lacan’sche Momente des Objekt a – u.a. aus der Perspektive der Temporo-Spatialen Theorie des Bewusstseins (TTC)

Terminverschiebung: 16.03.2026 -> 23.02.2026

Abstract

Lacan unterscheidet zwischen dem realen Ding und seinen Effekten auf das imaginär-symbolische Register. Diese phänorealen Effekte können als Objekt a bezeichnet werden. Mit W.R. Bion lässt sich auch zwischen alpha- und beta-Dingen unterscheiden, je nachdem, ob sie übersetzbar sind oder nicht. So ist das imaginäre Register zunächst phänomenal (nicht-sprachlich) und kann in einem weiteren Schritt symbolisch, d.h. sprachlich bestimmt werden. Vor diesem Hintergrund frage ich nach den materiellen Korrelaten der Bewusstwerdung unbewusster (v.a. realer) Inhalte, wie diese in den letzten Jahren auf Grund der stürmischen Entwicklung der Neurowissenschaften konzeptualisiert wurde. Was sind also – sowohl aus psychischer wie materieller Sicht – die Momente, die Objekt a bewusst werden lassen? Welche Zustandsveränderungen finden im Gehirn statt, damit Bewusstsein erzeugt werden kann? Gibt es spezifische und spezialisierte Zellverbände, die für diese Aufgabe besonders geeignet sind? Wie ist die Rückwirkung des Bewusstseins auf die Materie? Ich werde einige Versuche der neurowissenschaftlichen Theorien - u.a. der Temporo-Spatialen Theorie des Bewusstseins (TTC) – darstellen, um Psychoanalyse und Neurowissenschaften miteinander ins Gespräch zu bringen.


Referent:innen

Prof. Dr. med. Lutz Götzmann (Berlin)


Kosten

Mitglieder: kostenfrei

Nicht-Mitglieder: 15,-€

Sozialtarif: 8,-€


Anmeldung

Bitte melden Sie sich mit unserem Anmeldeformular an: https://tally.ippk.de/r/1A4VoW

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März
10

Universalpoetisches Laboratorium: Klima

Abstract

Im Anschluss an unsere Tagung "Im Angesicht der Katastrophe - Theorie und Aktion in Zeiten des Klimakollaps" am 1. und 2. Juni 2024 bietet das IPPK seit September 2024 ein Online-Format mit dem Titel "Universalpoetisches Laboratorium" an, in welchem ein transdisziplinärer Austausch zu literarischen, philosophischen und psychoanalytischen Texten, die sich mit der aktuellen Klimakatastrophe beschäftigen, möglich sein soll. Der Name spielt auf die Universalposie der Romantiker:innen an, die Wissenschaft, Kunst und Philosophie vereinigen wollten - nicht zuletzt als Reflex auf die kapitalistische Industrialisierung und die brutale Zerstörung der Natur.

Alle, die sich mit der Klimakatastrophe auseinandersetzen wollen, sind herzlich eingeladen.

Das Online-Laboratorium findet jeden zweiten Dienstag im Monat von 19:30 - 21:00 Uhr statt.


Referent:innen

Prof. Dr. med. Lutz Götzmann (Berlin)


Kosten

Die Teilnahme am universalpoetischen Laboratorium ist kostenlos.


Anmeldung

Zur Teilnahme melden Sie sich bitte bei Prof. Dr. med. Lutz Götzmann an: goetzmann@ippk.de

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März
16

Jesko Vincent Schulz: Der Schatten des Bucephalus – eine Topologie der Wirkung des Realen und seiner Beziehung zur Jouissance und dem Wiederholungszwang

Terminverschiebung: 23.02.2026 -> 16.03.2026

Abstract

Ausgehend von der Parabel von Bucephalus, des Pferdes, das sich vor seinem Schatten scheute, untersucht der Vortrag die Bewegung eines Subjekts, das mit einem Realen konfrontiert ist (Plutarch, 1977; Arrian, 1976). So soll das et cetera, das aus der Wirkung des Realen im Sinne Lacans resultiert und eine endlose iterative Bewegung erzeugt, betrachtet und als Ausgangspunkt für weitere Überlegungen herangezogen werden (Lacan, 2017; Lacan Circle of Australia, o. D.). Der Vortrag widmet sich der Frage, ob die Handlung Alexanders des Großen, Bucephalus in die Sonne zu drehen, einer psychoanalytischen Ethik folgt und daher als Deutung betrachtet werden kann (Lacan, 2015a; Freud, 2010). Unabhängig von der Antwort auf diese Frage kann dieses Erlebnis als folgenschwerer Ausgangspunkt einer Beziehung gewertet werden. Sie trägt Alexander den Großen nicht nur metaphorisch nach Phrygien, wo er den gordischen Knoten zerschlägt (Arrian, 1976). Die Drehung in die Sonne, die als Symbol für Erkenntnis und Wissen betrachtet werden kann, markiert also den Beginn einer Bewegung, die sich bis in unsere heutige Gegenwart fortschreibt. In einer psychoanalytischen Lesart der Initialengeschichte verweist der Schatten auf eine Lücke im Symbolischen, die durch ihre Nichtrepräsentierbarkeit das Begehren immer wieder scheitern lässt und so eine andere Jouissance ermöglicht (Lacan, 2014; Lacan, 2015b). Dies wirft die Frage auf, ob die Handlung Alexanders des Großen Buce-(phalus) auch zu einer phalischen (sic!) Jouissance führt, die wieder in der Ordnung des Symbolischen situiert werden kann (Lacan, 2015b). 

Arrian, L. F. (1976). The campaigns of Alexander. National Geographic Books.

Feldstein, R., Fink, B., & Jaanus, M. (1994). Reading Seminar XI: Lacan’s four fundamental concepts of psychoanalysis – The Paris seminars in English. State University of New York Press.

Freud, S. (2010). Jenseits des Lustprinzips / Massenpsychologie und Ich-Analyse / Das Ich und das Es: Und andere Werke aus den Jahren 1920–1924. S. Fischer Verlag.

Lacan, J. (2014). Die vier Grundbegriffe der Psychoanalyse: Das Seminar, Buch XI. Turia + Kant.

Lacan, J. (2015a). Die Ethik der Psychoanalyse: Das Seminar, Buch VII. Turia + Kant.

Lacan, J. (2015b). Encore: Das Seminar, Buch XX. Turia + Kant.

Lacan, J. (2017). Das Sinthom: Das Seminar, Buch XXIII. Turia + Kant.

Lacan Circle of Australia. (o. D.). Iteration of the symptom: Of the one of jouissance. PsychoanalysisLacan Journal. https://lacancircle.com.au/psychoanalysislacan-journal/psychoanalysislacan-volume-1/iteration-of-the-symptom-of-the-one-of-jouissance/

Plutarch. (1977). The age of Alexander: Nine Greek lives. Penguin Books.


Referent:innen

Jesko Vincent Schulz (Mainz)


Kosten

Mitglieder: kostenfrei

Nicht-Mitglieder: 15,-€

Sozialtarif: 8,-€


Anmeldung

Bitte melden Sie sich über unser Anmeldeformular an: https://tally.ippk.de/r/kdGE26

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März
26

Ute Müller-Spiess: Die Duplizität der weiblichen Jouissance

Wir müssen in unserer Arbeit, wie in der theoretischen Auseinandersetzung feststellen, dass es viele neue Fragen gibt, die die sexuelle Praktiken, die Beziehung zum Geschlecht, sich ändernde Moralvorstellungen und Sozialisierungsformen betreffen. Wie findet sich die Sexualität in der aktuellen Klinik?

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Apr.
14

Universalpoetisches Laboratorium: Klima

Abstract

Im Anschluss an unsere Tagung "Im Angesicht der Katastrophe - Theorie und Aktion in Zeiten des Klimakollaps" am 1. und 2. Juni 2024 bietet das IPPK seit September 2024 ein Online-Format mit dem Titel "Universalpoetisches Laboratorium" an, in welchem ein transdisziplinärer Austausch zu literarischen, philosophischen und psychoanalytischen Texten, die sich mit der aktuellen Klimakatastrophe beschäftigen, möglich sein soll. Der Name spielt auf die Universalposie der Romantiker:innen an, die Wissenschaft, Kunst und Philosophie vereinigen wollten - nicht zuletzt als Reflex auf die kapitalistische Industrialisierung und die brutale Zerstörung der Natur.

Alle, die sich mit der Klimakatastrophe auseinandersetzen wollen, sind herzlich eingeladen.

Das Online-Laboratorium findet jeden zweiten Dienstag im Monat von 19:30 - 21:00 Uhr statt.


Referent:innen

Prof. Dr. med. Lutz Götzmann (Berlin)


Kosten

Die Teilnahme am universalpoetischen Laboratorium ist kostenlos.


Anmeldung

Zur Teilnahme melden Sie sich bitte bei Prof. Dr. med. Lutz Götzmann an: goetzmann@ippk.de

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Klimawandel und das Unverhoffte
Apr.
18

Klimawandel und das Unverhoffte

Abstract

Holding Hands von Carolin Wille

Viele leben mit einem Katastrophenbewusstsein, in welchem sich das Ende der Welt leichter vorzustellen ist, als das Ende des Kapitalismus. Es stellt sich die Frage, inwiefern ein Unverhofftes, gar ein Wunder, ein Erstaunen vielleicht, diese stabile innere Form apokalyptischer Sinnstruktur zu durchbrechen vermag. Denn sich die Zukunft dunkel auszumalen ist nichts Neues. Vielleicht ist genau das die Wiederholung, welche die immergleichen Reaktionen sich selbst verfestigender Verhältnisse provoziert und dabei gleichzeitig das politische Vorstellungsvermögen und das Handeln des Subjekts beschränkt.

Die Tagung ist der Versuch, einen (nicht zuletzt auch psychoanalytischen) Reflektions- und Erfahrungsraum zu öffnen, der nach der Beziehung zwischen dem Einzelnen und dem Allgemeinen fragt, ohne die Differenz zwischen beiden einzuebnen. Gesucht werden soll eine Vision im disruptiven Moment des Unverhofften. Diese Vision ist letztlich für die Gesellschaft, aber fragt nach dem Einzelnen. „Vision“ ist die Denkkraft, die über das Phänomen der Endzeitstimmung hinausgeht und damit beginnt, die Gegenwart nicht nur zu besprechen, sondern etwas, wie einen Widerspruch zwischen Dystopie und Utopie zu schieben. Aus diesem Widerspruch kann sich eine Suche nach Sinn ergeben, die sich nicht im Sinn auflöst.

Wir wollen fragen, wie eine Verwunderung oder der Eintritt eines Unerwarteten Einfluss auf das Subjekt innerhalb gesellschaftlicher Verhältnisse haben könnte. Man mag kritisch einwenden, der Rückgriff auf eine metaphysische Kategorie wie das „Wunder“ habe etwas Rückschrittliches. Diese Perspektive lässt aber außer Acht, dass es gerade die Überraschung ist, die die Logik der Erwartung aufschließt.

Zum Herunterladen:

Flyer - hier klicken (folgt in Kürze)

Programm - hier klicken


Programm

Vorprogramm am 17.04.2026, 19:00 - 21:00

IPPK-Buchvorstellung: „Im Angesicht der Katastrophe – Theorie und Aktion in Zeiten des Klimakollaps“
Nico Graack und Lutz Götzmann (Herausgeber) stellen das im Jahr 2025 im IPPK-Verlag Berlin erschienene Buch: „Im Angesicht der Katastrophe. Theorie und Aktion in Zeiten des Klimakollaps“ vor, das Arbeiten von Fernando Castrillón, Lutz Götzmann, Nico Graack, Delara Habibi-Kohlen, Mechthild Klingenburg-Vogel, Sally Weintrobe und Peer Zickgraf versammelt. Weitere Autorinnen und Autoren werden anwesend sein.
Link zum Buch: https://buchshop.bod.de/im-angesicht-der-katastrophe-9783949634031

Der Eintritt zum Vorprogramm ist frei und findet unter gleicher Adresse statt.

Hauptprogramm

09:00 - 09:15 - Tagungseröffnung

09:15 - 13:30 - Vorträge

09:15 - 10:15 - Markus E. Hodec (Wien): Über das Neue

10:15 - 11:15 - Marie Meyer-Sahling (Berlin): Katastrophenbewusstsein und Zeitwahrnehmung in der Gegenwart

11:30 - 12:30 - Karl-Josef Pazzini (Berlin): Über das Unverfügbare - gibt es Wunder?

12:30 - 13:30 Farah Lenser (Berlin): Versuchen wir das Unmögliche! Eine Intervention zum Thema Wunder

15:00 - 16:30 - Workshops

Nico Graack (Prag): Kollapsbewegung: Zwischen prophetischem Genießen und radikaler Bescheidenheit

Adda Orbach (Berlin): Totalität und Klima

Thomas Hilger (Köln): Wunder/Randgänge der Psychoanalyse - von wunden Punkten zu Wunderpunkten

Lutz Götzmann (Berlin): Hoffen in Zeiten des Klimakollaps

Markus E. Hodec (Wien): Känologie und Klimakrise - Wie über etwas sprechen, das wir noch nicht wissen?

17:00 - 18:30 - Analytische Großgruppe

Leitung: Kathrin Albrecht und Frank Horzetzky (Berlin)


Organisator:innen

Marie Meyer-Sahling (Berlin)

Prof. Dr. med. Lutz Götzmann (Berlin)


Kosten

Regulärer Tarif: 75€

Sozialtarif: 35€

Fördermitglieder des IPPK sowie Studierende und PIAs der SFU: kostenfrei


Anmeldung

Um sich zur Veranstaltung anzumelden, nutzen Sie bitte nachfolgenden Link: https://tally.ippk.de/r/GxdLlZ

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Apr.
23

Luke Wilkins: "Dostojewskijs befreiende Vatertötung und was daraus zu lernen sein könnte, für die politische Gegenwart"

Abstract

Dostojewskijs befreiende Vatertötung und was daraus zu lernen sein könnte, für die politische Gegenwart

Ich möchte mein kürzlich in der Y-Zeitschrift erschienenes Dostojewskij-Essay vorstellen und ein Gespräch dazu eröffnen. Mit Hilfe der Fernrohre von Freud und der großen Dostojewskij-Übersetzerin Swetlana Geier habe ich in meinem Text eine Analyse des Spannungsverhältnisses zwischen Freiheit, Schuld und dem Bedürfnis nach Autorität in modernen Massengesellschaften entwickelt. Dostojewskijs Werk erscheint dabei als Spiegel einer säkularisierten Welt, in der moralische Orientierung ohne transzendente Instanz brüchig wird. Aktuelle politische Phänomene wie der Aufstieg autoritärer Führer in Russland, den USA und Europa habe ich als Ausdruck kollektiver Regression gedeutet, die auf tief in unserem kollektiven Unbewussten und in den massenmedialen Bewusstseinsindustrien verwurzelten Vaterkomplexen hindeuten. Komplexe, die in der Literatur, am deutlichsten bei Sophokles, Shakespeare und Dostojewskij bereits vielfach in dichterische Texte umgearbeitet und von Freud psychoanalytisch urbar gemacht wurden, was, wie im gegenwärtigen medialen und politischen Umgang mit dem Verhältnis von Gewalt, Auto- bzw. Theokratie und Gesellschaft/Polis sichtbar wird, noch immer nicht vollständig im Common Sense angekommen zu sein scheint. Ich habe mich selbst als Schriftsteller und Leser (insbesondere von psychoanalytischer und poststrukturalistischer Literatur) die letzten 20 Jahre über kontinuierlich mit der Vatermord-Thematik auseinandergesetzt und möchte in diesem Kolloquium eine einfache Frage herausarbeiten: Sind die gegenwärtigen politischen Krisen schlicht und ergreifend darauf zurückzuführen, dass die Menschen zu wenig lesen und König Ödipus, Hamlet oder die Brüder Karamasow im öffentlichen Bewusstsein gar nicht mehr vorkommen? Oder, viel schwieriger und gegen viele Denk-Tabus verstoßend gefragt: Wurde die konfliktreiche Beziehung von Vatergottfiguren, Autorität und Polis, die seit der Aufklärung befriedet zu sein schien, noch nicht an ihren Wurzelkomplexen entknotet? Brauchen wir, um unseren Demokratiebegriff zu erneuern, eine Revolution unseres Begriffs des Transzendenten?

Moderiert wird diese Veranstaltung von Olga Grytska.


Referent:innen

Luke Wilkins (Basel)

Olga Grytska (Basel)


Kosten

Die Teilnahme an unseren Forschungskolloquien ist kostenfrei.


Anmeldung

Um teilzunehmen, melden Sie sich bitte bei Prof. Dr. med. Lutz Götzmann an: goetzmann@ippk.de

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Mai
12

Universalpoetisches Laboratorium: Klima

Abstract

Im Anschluss an unsere Tagung "Im Angesicht der Katastrophe - Theorie und Aktion in Zeiten des Klimakollaps" am 1. und 2. Juni 2024 bietet das IPPK seit September 2024 ein Online-Format mit dem Titel "Universalpoetisches Laboratorium" an, in welchem ein transdisziplinärer Austausch zu literarischen, philosophischen und psychoanalytischen Texten, die sich mit der aktuellen Klimakatastrophe beschäftigen, möglich sein soll. Der Name spielt auf die Universalposie der Romantiker:innen an, die Wissenschaft, Kunst und Philosophie vereinigen wollten - nicht zuletzt als Reflex auf die kapitalistische Industrialisierung und die brutale Zerstörung der Natur.

Alle, die sich mit der Klimakatastrophe auseinandersetzen wollen, sind herzlich eingeladen.

Das Online-Laboratorium findet jeden zweiten Dienstag im Monat von 19:30 - 21:00 Uhr statt.


Referent:innen

Prof. Dr. med. Lutz Götzmann (Berlin)


Kosten

Die Teilnahme am universalpoetischen Laboratorium ist kostenlos.


Anmeldung

Zur Teilnahme melden Sie sich bitte bei Prof. Dr. med. Lutz Götzmann an: goetzmann@ippk.de

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Mai
16

Birgit Meyer zum Wischen & Yella Cremer: Kann erfüllender Sex erlernt werden?

Wir müssen in unserer Arbeit, wie in der theoretischen Auseinandersetzung feststellen, dass es viele neue Fragen gibt, die die sexuelle Praktiken, die Beziehung zum Geschlecht, sich ändernde Moralvorstellungen und Sozialisierungsformen betreffen. Wie findet sich die Sexualität in der aktuellen Klinik?

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Mai
28

Mariella Opolony: Ab wann gilt man(n) als Mann? Die vorzeitige Ejakulation als Spiegel kultureller Männlichkeitskonstruktionen

Wir müssen in unserer Arbeit, wie in der theoretischen Auseinandersetzung feststellen, dass es viele neue Fragen gibt, die die sexuelle Praktiken, die Beziehung zum Geschlecht, sich ändernde Moralvorstellungen und Sozialisierungsformen betreffen. Wie findet sich die Sexualität in der aktuellen Klinik?

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Juni
6

„Viel Neues über das Neue – Aktualisierungen aus Philosophie, Psychoanalyse und Kulturwissenschaften“

Abstract

Bei der Tagung „Viel Neues über das Neue – Aktualisierungen aus Philosophie, Psychoanalyse und Kulturwissenschaften“ handelt es sich um eine eintägige wissenschaftliche Konferenz, die sich aus philosophischer, psychoanalytischer und kulturwissenschaftlicher Perspektive mit dem Phänomen des Neuen auseinandersetzt. 

Das Neue, Innovation und Fortschritt stellen seit jeher vieldiskutierte und äußerst umstrittene Themenbereiche dar. Gerade in den letzten Jahren werden Themen rund um das Neue nicht nur in akademischen Fachkreisen beforscht, sondern reichen weit in den Alltag und die mediale Auseinandersetzung hinein. War unsere letztjährige Tagung darauf ausgerichtet, unter dem Motto „Nichts Neues über das Neue?“ spezifische Momente herauszuarbeiten, in denen das Neue zu Tage kommt, handelt es sich bei dieser Fortsetzung der Konferenz unter dem Motto „Viel Neues über das Neue“ vor allem darum, umgekehrt in Erfahrung zu bringen, welche Problemstellungen die inflationäre Benutzung der Idee des Neuen mit sich bringen kann. Dabei geht es vor allem um einen allzu weitläufigen Begriff des Neuen, wie er beispielsweise in Werbung, Technik und gesellschaftlichen Diskurse Verwendung findet. Unbemerkt leicht weicht dabei die fortschrittliche Kraft der Erneuerung einer nur modischen Inszenierung des Neuen. Als revolutionär wird präsentiert, was nur leichte Variationen und Modifikationen aufweist und die inflationäre Verwendung des Begriffs des Neuen verkauft Neuerungen, wo gar keine sind.

Wie schon letztes Jahr, laden wir Spezialist:innen aus Philosophie, Psychoanalyse und Kulturwissenschaften ein, das Neue einer genauen Prüfung zu unterziehen. Doch diesmal liegt der Fokus nicht darauf, das Neue sichtbar zu machen, sondern darauf zu achten, wo das Neue übermäßig oder fälschlich inszeniert wird. Denn seit jeher fasziniert das Neue, es erzeugt Überraschungen, regt die Phantasie an, an ihm haften Erwartungen, Versprechen und Hoffnungen, Utopien werden aus ihm erschaffen; aber manchmal auch Dystopien. Denn bei missbräuchlicher Verwendung kann das Neue auch für einen Rückschritt einstehen. Das geschieht besonders dann, wenn das Phänomen des Neuen selbst nicht ausreichend definiert wird und sich damit einer falschen Verwendung anbietet.

Im Zentrum der diesjährigen Konferenz steht das Verhältnis von Wesen und Wirkung des Neuen. Spricht das Neue durch sich selbst als ein revolutionäres, oder wird es nur in der Vermittlung als revolutionär verkauft? Ist das Neue gekennzeichnet von einem klaren Merkmal oder in stetigem Wandel begriffen? Ist das Neue oder ist es gerade noch nicht? Ist es sinnvoller, von einem Werden des Neuen als von einem Sein des Neuen zu sprechen? Müssen gerade die Wandlungsprozesse des Neuen in das Zentrum der Betrachtung gerückt werden? Zu diskutieren ist dabei eine Ontologie des Neuen, die Werden und Bewegung, Wandel und Veränderung, dem revolutionären Charakter sowie der Vorläufigkeit des Neuen Beachtung schenkt. Der zeitgenössische, Neues erheischende Umgang mit dem Neuen, orientiert sich nicht an einer dynamischen Formulierung des Neuen, sondern ist vielmehr von der Wiederholung derselben Motive in der Bewerbung und im Verkauf des Neuen geprägt. Benötigen wir für die Klärung des Neuen in seiner Bewegung und in seinem Werden gar einen eigens konzipierten beweglichen Begriff für das Neue? Radikal Neues ist immer im Modus des Werdens, während das nur scheinbar Neue einen statischen Seinscharakter hat. Darin enthalten ist eine Voraussagbarkeit, die dem radikal Neuen schon zu Beginn widerspricht, denn dieses Neue stellt sich als werdendes und unvorhersehbares Phänomen dar.

Erfreulicherweise konnten wir auch dieses Jahr wieder Dr. Markus E. Hodec für den Keynote-Vortrag unserer Konferenz gewinnen. Mit seinem Buch „Das Neue. Prolegomena der Känologie“ hat er eine Grundlage zur Erforschung des Neuen geschaffen und gerade die Wechselwirkung von Sein und Werden stellt einen zentralen Bezugspunkt seiner Forschungen dar. Der Keynote-Vortrag setzt den Rahmen dieser Debatte, die in der Philosophie und Geistesgeschichte Europas um das Verhältnis von Sein und Werden kreist und auf die idealtypischen Positionen der statischen Philosophie Parmenides’ auf der einen und der Prozessphilosophie Heraklits auf der anderen Seite zurückgeht. Diese Dialektik zieht sich durch die gesamte abendländische Geistesgeschichte und verspricht ein zentrales Vehikel für eine detaillierte Analyse des Neuen anzubieten.

Die Tagung „Viel Neues über das Neue – Aktualisierungen aus Philosophie, Psychoanalyse und Kulturwissenschaften“ wendet sich dem Neuen als Grenzphänomen zwischen Sein und Werden zu. Es gilt seinen Erscheinungsweisen in der Philosophie, aber auch in der Kultur und in der Psychoanalyse nachzuforschen, denn auch in diesen hat das Neue an der Grenze von Sein und Werden eine entscheidende Bedeutung. Das IPPK wird hier seine interdisziplinäre Expertise in der Verflechtung der Disziplinen der Philosophie, Psychoanalyse und Kulturwissenschaften einbringen. In Kooperation mit dem Institut für Philosophie der Tschechischen Akademie der Wissenschaften, ist eine weitere ertragreiche internationale und interdisziplinäre Tagung von hochkarätigem wissenschaftlichen Profil zu erwarten.

Die Teilnahme ist sowohl online als auch in Präsenz möglich.


Referent:innen

M.Sc. psych. Roxana Assadi (Hamburg)

Dipl.-Psych. Ulrike Bondzio-Müller (München/Wunsiedel i. Oberfranken)

Mag. Stephan Dietrich (Wien)

Lic. Sofía Gandini de la Sota (Buenos Aires/ Wien)

Prof. Dr. med. Lutz Götzmann (Berlin)

Dr. phil. Markus E. Hodec (Berlin/Prag)

Dr. phil. Petr Kouba (Prag)

PD Dr. phil. Hilmar Schmiedl-Neuburg (Kiel/Berlin)



Kosten

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.


Anmeldung

Bitte melden Sie sich via E-Mail bei Dr. phil. Markus E. Hodec: hodec@ippk.de

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Juni
9

Universalpoetisches Laboratorium: Klima

Abstract

Im Anschluss an unsere Tagung "Im Angesicht der Katastrophe - Theorie und Aktion in Zeiten des Klimakollaps" am 1. und 2. Juni 2024 bietet das IPPK seit September 2024 ein Online-Format mit dem Titel "Universalpoetisches Laboratorium" an, in welchem ein transdisziplinärer Austausch zu literarischen, philosophischen und psychoanalytischen Texten, die sich mit der aktuellen Klimakatastrophe beschäftigen, möglich sein soll. Der Name spielt auf die Universalposie der Romantiker:innen an, die Wissenschaft, Kunst und Philosophie vereinigen wollten - nicht zuletzt als Reflex auf die kapitalistische Industrialisierung und die brutale Zerstörung der Natur.

Alle, die sich mit der Klimakatastrophe auseinandersetzen wollen, sind herzlich eingeladen.

Das Online-Laboratorium findet jeden zweiten Dienstag im Monat von 19:30 - 21:00 Uhr statt.


Referent:innen

Prof. Dr. med. Lutz Götzmann (Berlin)


Kosten

Die Teilnahme am universalpoetischen Laboratorium ist kostenlos.


Anmeldung

Zur Teilnahme melden Sie sich bitte bei Prof. Dr. med. Lutz Götzmann an: goetzmann@ippk.de

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Juni
11

Ulrike Bondzio-Müller & Nanne Dominick: Sex-Sucht. Perversion?

Wir müssen in unserer Arbeit, wie in der theoretischen Auseinandersetzung feststellen, dass es viele neue Fragen gibt, die die sexuelle Praktiken, die Beziehung zum Geschlecht, sich ändernde Moralvorstellungen und Sozialisierungsformen betreffen. Wie findet sich die Sexualität in der aktuellen Klinik?

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Juli
2

Udo Hock & Bettina Lindorfer: Sexualität in Zeiten des Krieges. Célines Roman Krieg

Wir müssen in unserer Arbeit, wie in der theoretischen Auseinandersetzung feststellen, dass es viele neue Fragen gibt, die die sexuelle Praktiken, die Beziehung zum Geschlecht, sich ändernde Moralvorstellungen und Sozialisierungsformen betreffen. Wie findet sich die Sexualität in der aktuellen Klinik?

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Juli
14

Universalpoetisches Laboratorium: Klima

Abstract

Im Anschluss an unsere Tagung "Im Angesicht der Katastrophe - Theorie und Aktion in Zeiten des Klimakollaps" am 1. und 2. Juni 2024 bietet das IPPK seit September 2024 ein Online-Format mit dem Titel "Universalpoetisches Laboratorium" an, in welchem ein transdisziplinärer Austausch zu literarischen, philosophischen und psychoanalytischen Texten, die sich mit der aktuellen Klimakatastrophe beschäftigen, möglich sein soll. Der Name spielt auf die Universalposie der Romantiker:innen an, die Wissenschaft, Kunst und Philosophie vereinigen wollten - nicht zuletzt als Reflex auf die kapitalistische Industrialisierung und die brutale Zerstörung der Natur.

Alle, die sich mit der Klimakatastrophe auseinandersetzen wollen, sind herzlich eingeladen.

Das Online-Laboratorium findet jeden zweiten Dienstag im Monat von 19:30 - 21:00 Uhr statt.


Referent:innen

Prof. Dr. med. Lutz Götzmann (Berlin)


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Die Teilnahme am universalpoetischen Laboratorium ist kostenlos.


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Zur Teilnahme melden Sie sich bitte bei Prof. Dr. med. Lutz Götzmann an: goetzmann@ippk.de

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Sept.
8

Universalpoetisches Laboratorium: Klima

Abstract

Im Anschluss an unsere Tagung "Im Angesicht der Katastrophe - Theorie und Aktion in Zeiten des Klimakollaps" am 1. und 2. Juni 2024 bietet das IPPK seit September 2024 ein Online-Format mit dem Titel "Universalpoetisches Laboratorium" an, in welchem ein transdisziplinärer Austausch zu literarischen, philosophischen und psychoanalytischen Texten, die sich mit der aktuellen Klimakatastrophe beschäftigen, möglich sein soll. Der Name spielt auf die Universalposie der Romantiker:innen an, die Wissenschaft, Kunst und Philosophie vereinigen wollten - nicht zuletzt als Reflex auf die kapitalistische Industrialisierung und die brutale Zerstörung der Natur.

Alle, die sich mit der Klimakatastrophe auseinandersetzen wollen, sind herzlich eingeladen.

Das Online-Laboratorium findet jeden zweiten Dienstag im Monat von 19:30 - 21:00 Uhr statt.


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Prof. Dr. med. Lutz Götzmann (Berlin)


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Sept.
17

Dejvi Haxhi: “Orgasmischer Realismus” - Batailles Cumshot vs. Fishers Heimsuchung

Wir müssen in unserer Arbeit, wie in der theoretischen Auseinandersetzung feststellen, dass es viele neue Fragen gibt, die die sexuelle Praktiken, die Beziehung zum Geschlecht, sich ändernde Moralvorstellungen und Sozialisierungsformen betreffen. Wie findet sich die Sexualität in der aktuellen Klinik?

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Okt.
1

Jesko Vincent Schulz & Kristina Marlen: Kant avec Sade: Jacques Lacans Theorie zum Sadomasochismus

Wir müssen in unserer Arbeit, wie in der theoretischen Auseinandersetzung feststellen, dass es viele neue Fragen gibt, die die sexuelle Praktiken, die Beziehung zum Geschlecht, sich ändernde Moralvorstellungen und Sozialisierungsformen betreffen. Wie findet sich die Sexualität in der aktuellen Klinik?

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Okt.
13

Universalpoetisches Laboratorium: Klima

Abstract

Im Anschluss an unsere Tagung "Im Angesicht der Katastrophe - Theorie und Aktion in Zeiten des Klimakollaps" am 1. und 2. Juni 2024 bietet das IPPK seit September 2024 ein Online-Format mit dem Titel "Universalpoetisches Laboratorium" an, in welchem ein transdisziplinärer Austausch zu literarischen, philosophischen und psychoanalytischen Texten, die sich mit der aktuellen Klimakatastrophe beschäftigen, möglich sein soll. Der Name spielt auf die Universalposie der Romantiker:innen an, die Wissenschaft, Kunst und Philosophie vereinigen wollten - nicht zuletzt als Reflex auf die kapitalistische Industrialisierung und die brutale Zerstörung der Natur.

Alle, die sich mit der Klimakatastrophe auseinandersetzen wollen, sind herzlich eingeladen.

Das Online-Laboratorium findet jeden zweiten Dienstag im Monat von 19:30 - 21:00 Uhr statt.


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Prof. Dr. med. Lutz Götzmann (Berlin)


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Nov.
10

Universalpoetisches Laboratorium: Klima

Abstract

Im Anschluss an unsere Tagung "Im Angesicht der Katastrophe - Theorie und Aktion in Zeiten des Klimakollaps" am 1. und 2. Juni 2024 bietet das IPPK seit September 2024 ein Online-Format mit dem Titel "Universalpoetisches Laboratorium" an, in welchem ein transdisziplinärer Austausch zu literarischen, philosophischen und psychoanalytischen Texten, die sich mit der aktuellen Klimakatastrophe beschäftigen, möglich sein soll. Der Name spielt auf die Universalposie der Romantiker:innen an, die Wissenschaft, Kunst und Philosophie vereinigen wollten - nicht zuletzt als Reflex auf die kapitalistische Industrialisierung und die brutale Zerstörung der Natur.

Alle, die sich mit der Klimakatastrophe auseinandersetzen wollen, sind herzlich eingeladen.

Das Online-Laboratorium findet jeden zweiten Dienstag im Monat von 19:30 - 21:00 Uhr statt.


Referent:innen

Prof. Dr. med. Lutz Götzmann (Berlin)


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Die Teilnahme am universalpoetischen Laboratorium ist kostenlos.


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Dez.
8

Universalpoetisches Laboratorium: Klima

Abstract

Im Anschluss an unsere Tagung "Im Angesicht der Katastrophe - Theorie und Aktion in Zeiten des Klimakollaps" am 1. und 2. Juni 2024 bietet das IPPK seit September 2024 ein Online-Format mit dem Titel "Universalpoetisches Laboratorium" an, in welchem ein transdisziplinärer Austausch zu literarischen, philosophischen und psychoanalytischen Texten, die sich mit der aktuellen Klimakatastrophe beschäftigen, möglich sein soll. Der Name spielt auf die Universalposie der Romantiker:innen an, die Wissenschaft, Kunst und Philosophie vereinigen wollten - nicht zuletzt als Reflex auf die kapitalistische Industrialisierung und die brutale Zerstörung der Natur.

Alle, die sich mit der Klimakatastrophe auseinandersetzen wollen, sind herzlich eingeladen.

Das Online-Laboratorium findet jeden zweiten Dienstag im Monat von 19:30 - 21:00 Uhr statt.


Referent:innen

Prof. Dr. med. Lutz Götzmann (Berlin)


Kosten

Die Teilnahme am universalpoetischen Laboratorium ist kostenlos.


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Zur Teilnahme melden Sie sich bitte bei Prof. Dr. med. Lutz Götzmann an: goetzmann@ippk.de

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Dez.
10

Eva Laquièze-Waniek & Geneviève Morel: Sexualität zwischen Identifizierung, Genießen und Begehren - der Beitrag der Psychoanalyse zum Gender-Konzept

Wir müssen in unserer Arbeit, wie in der theoretischen Auseinandersetzung feststellen, dass es viele neue Fragen gibt, die die sexuelle Praktiken, die Beziehung zum Geschlecht, sich ändernde Moralvorstellungen und Sozialisierungsformen betreffen. Wie findet sich die Sexualität in der aktuellen Klinik?

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Feb.
12

Dr. phil. Jan van Loh: Epistemisches Vertrauen in künstliche Intelligenz

Abstract

Ausgehend von einem prominenten Fall von Suizid nach Nutzung einer KI-Umgebung und weiteren klinischen Vignetten werden psychodynamische Konzepte von Freud, Winnicott und Fonagy, sowie Erkenntnisse aus Experimentalpsychologie und Philosophie heran gezogen, um die Wirkungen der jüngsten der neuen Technologien auf die Psyche im Sinne einer Mentalisierung von Medien zu konzeptualisieren.


Referent:innen

Dr. phil. Dipl. Psych. Jan van Loh (Berlin)


Kosten

Die Teilnahme am Forschungskolloquium ist kostenfrei.


Anmeldung

Die Anmeldung erfolgt via Email bei Prof. Dr. Lutz Götzmann: goetzmann@ippk.de

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Feb.
10

Universalpoetisches Laboratorium: Klima

Abstract

Im Anschluss an unsere Tagung "Im Angesicht der Katastrophe - Theorie und Aktion in Zeiten des Klimakollaps" am 1. und 2. Juni 2024 bietet das IPPK seit September 2024 ein Online-Format mit dem Titel "Universalpoetisches Laboratorium" an, in welchem ein transdisziplinärer Austausch zu literarischen, philosophischen und psychoanalytischen Texten, die sich mit der aktuellen Klimakatastrophe beschäftigen, möglich sein soll. Der Name spielt auf die Universalposie der Romantiker:innen an, die Wissenschaft, Kunst und Philosophie vereinigen wollten - nicht zuletzt als Reflex auf die kapitalistische Industrialisierung und die brutale Zerstörung der Natur.

Alle, die sich mit der Klimakatastrophe auseinandersetzen wollen, sind herzlich eingeladen.

Das Online-Laboratorium findet jeden zweiten Dienstag im Monat von 19:30 - 21:00 Uhr statt.


Referent:innen

Prof. Dr. med. Lutz Götzmann (Berlin)


Kosten

Die Teilnahme am universalpoetischen Laboratorium ist kostenlos.


Anmeldung

Zur Teilnahme melden Sie sich bitte bei Prof. Dr. med. Lutz Götzmann an: goetzmann@ippk.de

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Feb.
5

Jackson Gatlin Crawford & Madeleine Roger-Lacan: Imagining lust and loneliness

Wir müssen in unserer Arbeit, wie in der theoretischen Auseinandersetzung feststellen, dass es viele neue Fragen gibt, die die sexuelle Praktiken, die Beziehung zum Geschlecht, sich ändernde Moralvorstellungen und Sozialisierungsformen betreffen. Wie findet sich die Sexualität in der aktuellen Klinik?

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Jan.
17

Peter Jansson (Gothenburg, Sweden): The Truth of the Real in Ingmar Bergman’s The Silence

Abstract

Ingmar Bergman stands as one of the most influential filmmakers of the twentieth century, known for his stark visual language, his unflinching attention to human vulnerability, and his explorations of faith, desire, loneliness and the limits of communication. His films often turn inward, confronting the viewer with what cannot be spoken and what remains unresolved in the human condition.

This event offers an accessible psychoanalytic exploration of one of Bergman’s most enigmatic works, The Silence(1963). Instead of approaching the film through a predetermined theoretical framework, Peter Jansson reverses the usual method: he shows how Bergman’s film itself gives shape to ‘one theory’ – Lacan’s notion of the Real. The aim is not to apply psychoanalysis to cinema, but to reveal how The Silence thinks, how it exposes what escapes language, and how it confronts viewers with the limits of symbolisation.

The event is designed for a broad audience, including those unfamiliar with The Silence. To make the discussion accessible, Peter will screen selected scenes during the session. These excerpts will serve as visual entry points into the film’s world of strained intimacy, wordless tension and emotional isolation, allowing participants to follow the argument directly through Bergman’s images.

What can The Silence teach us about the world and life? What picture of society and culture emerges when the film is viewed psychoanalytically? What fantasies, desires, doubts and forms of loneliness inhabit its narrative and its depictions of bodies, relationships and spiritual disorientation? Peter’s reading evokes the intangible and the void by showing how Bergman confers human traits on the Abyss.

In this way, Peter situates his exploration within the field Lacan calls the Real – that which resists symbolisation, remains beyond speech, and has not yet taken form in the imaginary. It concerns the space beyond silence, the hole in the heart of the symbolic order, the void concealed by the visible, whose gaze, beyond meaning, in the disorder of being, the subject cannot bear. Through his guidance and the selected film excerpts, the audience is invited into a cinematic encounter with this inexpressible dimension.

In corporation with: UNCONSCIOUS BERLIN


Speakers

Peter Jansson (Gothenburg)


Kosten

10€ or reduced


Registration

You can register via mail to Dr. Leon S. Brenner: leon.s.brenner@gmail.com

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